Aus aktuellem Anlass
Information zu den geplanten Kürzungen in der psychotherapeutischen Versorgung ab April 2026
Gemeinsam gegen die Abwertung der Psychotherapie
Der Bewertungsausschuss hat auf Drängen des GKV-Spitzenverbandes beschlossen, die Vergütung für ambulante Psychotherapie ab dem 1. April 2026 um 4,5% zu kürzen. Diese Entscheidung verschärft eine ohnehin schon angespannte Versorgungssituation.
Viele Menschen mit psychischen Erkrankungen warten bereits heute Monate auf einen Therapieplatz. Die geplante Abwertung droht die Situation weiter zu verschlechtern, da noch weniger Therapieplätze für gesetzlich Versicherte zur Verfügung stehen könnten.
Die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) bezeichnet diese Kürzung als "fachlich nicht nachvollziehbar und gesundheitspolitisch ein klarer Rückschritt". Sie prüft rechtliche Schritte und wendet sich an das Bundesgesundheitsministerium.
Als Patient:innen und Bürger:innen können wir uns ebenfalls Gehör verschaffen. Auf dieser Seite finden Sie eine E-Mail-Vorlage, mit der Sie Ihren Protest an die zuständigen Stellen richten können.
Wohin damit?
Senden Sie Ihre E-Mail an folgende Adressen
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Weitere Ideen
- Ihre Krankenkasse
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- Lokale Medien
Wichtige Hinweise für den Versand
- Setzen Sie die Empfänger*innen nicht alle in ein sichtbares "An:"-Feld. Schicken Sie entweder Einzelmails oder setzen Sie die weiteren Adressaten in BCC, damit es nicht wie eine Massenmail wirkt.
- Ein persönlicher Betreff wie "Dringend: Versorgungsnotstand in [Ihr Ort/Wahlkreis] durch Honorarkürzung zum 01.04." hilft, nicht im Spam-Ordner zu landen.
- Passen Sie die E-Mail nach Möglichkeit an Ihre persönliche Situation an – je individueller, desto wirkungsvoller.
Die Vorlagentexte entstammen der Protestbewegung von Psychotherapeut*innen angesichts der Kürzungen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der DPtV